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Tschüß HWN, HALLO Moin26.de

Nach fast 2 Jahren, in denen wir bei Hunte-Weser-News täglich über die verschiedenen Geschehnisse in der Wesermarsch, Oldenburg, Bremerhaven, Bremen und so weiter berichtet haben, ist es nun an der Zeit für ein neues Projekt.

www.Moin26.de

Moin26.de ist DER neue Blog aus dem Nordwesten. Auch hier schreiben wir über alle interessanten Themen, aktuelle Ereignisse und Veranstaltungen aus dem gesamten Nordwesten. Bei ganz wichtigen Geschehnissen berichten wir natürlich weltweit.
Ihr fragt euch, wie sich der Name zusammensetzt? Auch wenn man in anderen Bundesländern teilweise etwas blöd angeguckt wird, wenn man zu jeder Tages- und Nachtzeit jemanden mit „Moin“ begrüßt, ist das bei uns im schönen Norden ganz normal. Und die 26 kommt daher, dass unsere Postleitzahl mit 26 beginnt.

Unser neues Projekt ist am Valentinstag diesen Jahres offiziell gestartet. Unser Team besteht aktuell aus 4 Mitarbeitern, die euch immer auf dem Laufenden halten.
Weil wir immer den Anspruch an uns haben, uns zu verbessern, wären wir euch dankbar, wenn ihr uns dabei unterstützt. Wenn ihr von einer interessanten Veranstaltung hört oder ein Thema derzeit für besonders wichtig haltet, dann meldet euch bei uns und wir werden das berücksichtigen. Auch wenn ihr Ideen habt oder Kritik – immer her damit.
Zum Schluss noch ein ganz großes DANKESCHÖN an alle unsere Leser bei HWN. Es war eine schöne Zeit. Wir hoffen, ihr seid auch bei unserem neuen Projekt wieder mit dabei!

Hier geht es jetzt zu www.Moin26.de

Euer HWN Team

Carina, Anni, Kai & Julia

Fund eines radioaktiven Gegenstandes

Am Vormittag des 2. Dezember meldete ein Bürger in Bremen-Osterholz den Fund eines Radium-Trinkbechers. Das alte Gefäß fand er auf seinem Dachboden und informierte daraufhin die Feuerwehr.

Der durch die ersteintreffenden Einsatzkräfte relativ weit gefasste Absperrradius wurde nach Klärung des Sachverhalts und Einschätzung des Fachberaters für Gefahrstoffe auf wenige Meter verkleinert. Erste Messungen zeigten keine erhöhten Strahlungswerte. Ein Feuerwehrbeamter wurde mit einem Kontaminationsschutzanzug und einem Atemschutzgerät ausgerüstet und verbrachte den Gegenstand in ein Überfass. Der Gegenstand wurde sichergestellt und wird einer fachgerechten Entsorgung zugeführt.

##### Auszug aus dem angehängten Infoblatt des Hessisches Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz #####

Radium-Becher sind häufig “Überbleibsel” einer in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts fälschlich angenommenen gesundheitsfördernden Wirkung. Von der Handhabung eines solchen Geräts geht keine unmittelbare Gefahr aus, solange das Gerät nicht geöffnet oder beschädigt wird. Bei intaktem Gerät ist die Strahlung so gering, das sich eine Person mehr als 2000 Stunden permanent in einem Meter Abstand von diesem Radiumtrinkbecher aufhalten müsste um ernsthaft Schaden zu nehmen. Radiumtrinkbecher können gefährlich werden, wenn sie durch mechanische Einwirkung zerstört werden (z.B. bei der Schrottverarbeitung). In diesem Fall kann es zu einer Freisetzung des im Gerät eingeschlossenen Radiums kommen. Wenn das freigesetzte Radium anschließend unbemerkt in den menschlichen Körper gelangt, z.B. durch das Einatmen von Stäuben oder die unbeabsichtigte Aufnahme über den Magen-Darm-Trakt, kann es dort zu gesundheitlich relevanten Strahlenexpositionen und Dosiswerten kommen.

Vermutlich sind auch heute noch zahlreiche Radium-Trinkbecher in Umlauf. Die heutigen Eigentümer haben in der Regel keine Kenntnis vom radioaktiven Inhalt der Geräte und sind häufig durch Erbschaften, Dachbodenfunde, Flohmarkt- oder Ebay-Käufe in den Besitz gekommen. Die Geräte werden meist als optisch und technisch werthaltige Objekte betrachtet und deshalb gerne aufgehoben. Der Besitz eines Radium-Trinkbechers bedarf nach heutigen Regelungen einer strahlenschutzrechtlichen Genehmigung. Die Aufsichtsbehörden sind aus den genannten Gründen gehalten, solche Geräte bei Bekanntwerden sicherzustellen und der ordnungsgemäßen Entsorgung zuzuführen.