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Interview mit Michael Krebs

Famila 2

BEGU Lemwerder: Hallo Michael, Du kommst am Samstag, 09. November nach Lemwerder, freust Du Dich schon?

Michael Krebs: Und wie! Die Begu ist der einzige Auftrittsort, bei dem ich quasi mit der Fähre anreise, da fängt die Show für mich schon vor dem Soundcheck an. Und das Lemwerder Publikum hat einen klasse Humor, da kann ich mich an sehr schöne Konzerte mit sehr trocknen und witzigen Zwischenrufen erinnern.

 

Was reizt Dich an der kleinen BEGU und an Norddeutschland besonders?

Ich mag die Nähe zum Publikum. Der Saal ist im besten Sinne ein Kleinkunst-Saal, mit dichter

Atmosphäre und direktem Kontakt zu den Zuschauern. Du kannst auch die Leute in der letzten Reihe noch wahrnehmen und die können dir auf die Tasten spucken wenn sie wollen.

 

Auf was dürfen sich die Besucher bei Deinem Programm freuen?

Auf lustige Lieder, pointierte Geschichten und wagemutige Improvisationen. Ich nutze gerne eine große Bandbreite an Humor und Musik, denn ich finde, es gibt zu viele interessante Themen und Genres und bin zu neugierig, um mich da zu beschränken. Das entspricht auch meiner Sicht des Menschen, ich glaube nicht, dass die in den Medien allgegenwärtigen Formatierung und Filterblasen uns entsprechen und viel Gutes bewirken. Aber zur Show: Meine Erfahrung ist, wer kommt, hat Spaß.

 

Was macht Michael Krebs besser als andere Kabarettisten? Warum darf man sich Deine Show eigentlich nicht entgehen lassen?

Ich glaube, es geht in der Kunst nicht darum, besser als andere zu sein. Es geht eher darum, etwas eigenes zu machen. Und das so gut wie möglich. Und nicht entgehen lassen, also da sollte ich natürlich nicht selbst antworten, ich bin da voreingenommen. Ein Amerikaner hat mal so was gesagt wie, „the greatest show of the greatest person for the greatest people the known and the unknown world have ever seen“. Ich tippe, da hat er meinen Auftritt in der Begu gemeint.

 

Was hast Du eigentlich gegen Grundschullehrerinnen?

Wie bitte? Nichts! Meine Freundin ist Grundschullehrerin! Sie hat mir mal als Hausaufgabe aufgegeben, ein Lied für sie zu schreiben. Das habe ich natürlich gemacht. Welche Note ich bekommen habe kann ich ja dann am 9.11. erzählen.

 

Kannst Du Dich erinnern, dass Du schon vor 12 Jahren das erste Mal in der BEGU im 3er-Pack aufgetreten bist?

Na klar. Mit Dagmar Schönleber und Marc-Uwe Kling. Das war super lustig, mit den beiden unterwegs zu sein. Wir haben sogar einen Sketch zusammen geschrieben, den wir an dem Abend aufgeführt haben. Eine Weltpremiere. Und eine Weltdernière noch dazu.

 

Mit dem Känguru-Kabarettisten Marc-Uwe Kling arbeitest du schon seit Jahren auch zusammen, wie sieht das aktuell aus?

Wir haben eine Band gegründet, die „Arbeitsgruppe Zukunft“. Mit der haben wir im Februar unser Album „Das nächste große Ding“ veröffentlicht und waren auf Tour. Das Album ist das nächste große Ding, deshalb haben wir es so genannt, damit die Leute das merken. Zwei oder drei Lieder davon werde ich auch in der Begu spielen.