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Polizei Oldenburg warnt vor dubiosen Mietangeboten

Immer wieder kommt es auch in Oldenburg zu Fällen von Betrugsdelikten im Zusammenhang mit dem Angebot von Mietwohnungen. Geschädigt sind in erster Linie junge Menschen, die das Internet zur Wohnungssuche nutzen.

Die Täter gehen meist so vor, dass sie Inserate über tatsächlich existierende Mietobjekte aus Immobilienportalen kopieren und mit veränderten Kontaktdaten neu einstellen. Regelmäßig handelt es sich dabei um attraktive Wohnungen in interessanter Wohnlage. Nicht selten werden die Wohnungen tatsächlich aktuell zur Vermietung angeboten.

Meldet sich auf eins der Inserate ein Interessent, geben die Täter vor, sich aktuell im Ausland aufzuhalten. Sie erzeugen dadurch eine Distanz und erklären auf diese Weise, warum sie persönlich vor Ort keine Besichtigung der Wohnung anbieten können. Es wird darum gebeten, eine Vorauszahlung zu leisten, häufig in der Höhe von ein bis zwei Monats-Kaltmieten.

Die Vorauszahlung wird auf ein Auslandskonto erbeten. Nachdem das Geld geflossen ist, sind die Anbieter nicht mehr zu erreichen.

Die Wohnungssuchenden werden zudem häufig aufgefordert, Kopien oder Fotos ihrer Ausweise zu übermitteln. Die Betrüger nutzen diese Ausweiskopien anschließend häufig für ihre eigenen Zwecke, um auf diese Weise falsche Identitäten zu erzeugen.

Oft suchen sich die Täter gezielt Universitätsstädte auf, in denen bekanntermaßen viele junge Menschen und Wohngemeinschaften auf Wohnungssuche sind. Um selbst nicht Geschädigter einer solchen Straftat zu werden, sollten Wohnungssuchende Online-Angebote kritisch bezüglich ihrer Authentizität überprüfen. Hinterfragen Sie die Anschrift der Wohnung, fragen Sie nach einem persönlichen Ansprechpartner vor Ort. Leisten Sie keine Vorauszahlung, bevor Sie die Wohnung nicht real gesehen haben und tatsächlich wissen, wer Ihr Verhandlungspartner ist. Seriöse Vermieter und Vermittler werden damit kein Problem haben.