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Fünf Personen durch die Feuerwehr mittels tragbaren Leitern gerettet

Famila 2

Am 13.08.2019 um 19:20 meldeten mehrere Anrufer über den Notruf 112 eine starke Rauchentwicklung aus einem Wohngebäude an der Stader Straße. Einige Anrufer meldeten, dass sich Personen auf den Balkonen auf der Rückseite des Gebäudes befinden und um Hilfe rufen.

Auf Grund dieser Meldung wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr-Bremen und des Stadtbremischen Rettungsdienstes alarmiert. Darunter Einheiten der Feuerwachen 1, 2 und 4 sowie die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Arsten.

Nach Eintreffen an der Einsatzstelle bot sich den ersten Einsatzkräften folgende Lage. Starke Rauchentwicklung aus den Fenstern im Erdgeschoss und der Hauseingangstür eines dreigeschossigen Wohngebäudes mit sechs Wohneinheiten. Auf der Rückseite des Gebäudes befanden sich auf dem Balkon des ersten und zweiten Obergeschosses insgesamt fünf Personen. Alle Personen waren durch den Brandrauch und eine eventuelle Brandausbreitung gefährdet. Unverzüglich wurde die Rettung dieser gefährdeten Personen mittels tragbaren Leitern der Feuerwehr eingeleitet. Parallel dazu wurde durch einen Trupp unter umluftunabhängigen Atemschutz mit der Brandbekämpfung begonnen.

Nach Rettung der fünf Personen wurden diese durch den Notarzt untersucht. Alle Personen waren unverletzt und konnten am Einsatzort verbleiben.

Durch den zur Brandbekämpfung vorgehenden Trupp wurde festgestellt, dass in der Küche einer Wohnung im Erdgeschoss des Gebäudes ein Abfalleimer und Küchentextilien (Handtücher) brannten. Um 19:41 Uhr konnte die Meldung “Feuer aus” gegeben werden. Kurz nach der “Feuer aus” Meldung meldeten sich zwei weitere Personen, darunter die Mieterin der Schadenswohnung, mit Hustenreiz beim Einsatzleiter der Feuerwehr. Auch diese Personen wurden vom Notarzt untersucht, konnten aber dann ebenfalls an der Einsatzstelle verbleiben.

Zur Lüftung des Gebäudes wurde ein Hochdrucklüfter eingesetzt. Für die Feuerwehr-Bremen war der Einsatz um 20:50 Uhr beendet. Die Feuerwehr-Bremen und der Stadtbremische Rettungsdienst waren mit 14 Einsatzfahrzeugen und ingesamt 44 Einsatzkräften an der Einsatzstelle. Die Schadenshöhe wird vom Einsatzleiter mit ca. 50.000 Euro angegeben. Die Brandursachenermittlung hat die Kripo Bremen die Einsatzstelle übernommen.