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Eisbären reichen Lizenzunterlagen für die ProA ein

Bremerhaven. Nach der Sondersitzung des Aufsichtsrats der Erlebnis Bremerhaven am Donnerstag mit dem Ergebnis, die Eisbären in der kommenden Saison mit 320.000 Euro zu unterstützen, haben die Eisbären Verantwortlichen endlich Gewissheit über den größten Posten im Etat. Da dieser jedoch weitaus geringer als in den Vorjahren ausfällt, mussten die Gesellschafter nun darüber entscheiden, ob und wie es mit den vorhandenen finanziellen Mitteln weitergehen kann. Dabei ist man zu dem Entschluss gekommen, dass die Eisbären den Weg in die ProA antreten wollen und somit die Lizenzunterlagen beim Gutachterausschuss der BARMER 2. Basketball Bundesliga einreichen.

„Die Eisbären sind ein wichtiger Bestandteil von Bremerhaven. Damit meine ich nicht nur die Profiebene, sondern alles, was daran hängt. Wir bewegen mehr als 400 Kinder und Jugendliche, sind in Schulen tätig, veranstalten Camps und leisten somit auch einen erheblichen sozialen Beitrag. Dass die Zuwendung der Stadt dennoch so drastisch gekürzt wird, hat uns ehrlich gesagt schon enttäuscht. Nichtsdestotrotz wollen wir einen Neuanfang in der ProA starten und uns dort

konsolidieren. Wir müssen jetzt alle in die Hände spucken, damit wir neben unseren treuen Partnern mehr Unterstützer für Basketball in Bremerhaven gewinnen, die es an diesem Standort braucht, um die Kosten zu decken, die Schulden zu tilgen und vor allem mit einem sportlich guten Konzept wieder begeistern zu können. Für letzteres ist der Trainer der entscheidende Mann. Wir möchten mit Michael Mai als Headcoach und sportlichen Leiter in die Zukunft gehen, sodass er wie damals Sarunas Sakalauskas etwas aufbauen kann. Michael hat in der ProA bewiesen, dass er auch mit einem geringen Budget in der Lage ist, einen guten Kader zusammenzustellen“, so der geschäftsführendeGesellschafter Wolfgang Grube.