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Strandspaziergang für den Umweltschutz

Das Landesmuseum Natur und Mensch erneuert seinen Aufruf zum Müllsammeln an Stränden

Oldenburg. Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg widmet sich weiterhin intensiv der Problematik der Umweltverschmutzung, insbesondere in Bezug auf das Meer und heimische Strände. Das erfolgreiche partizipative Projekt „Vom Strandgut zum Kulturgut“ wird nun verlängert, und das Museum erneuert seinen Aufruf zum Müllsammeln an Stränden. Für 2020 ist mit den Fundstücken eine Intervention in der Dauerausstellung des Hauses geplant.

2018 rief das Museum die Aktion „Vom Strandgut zum Kulturgut – Plastikmüll im Meer“ ins Leben. Jede(r), der gegen die zunehmende Vermüllung der Meere aktiv werden wollte, konnte an heimischen Stränden Plastikflaschen, Luftballons, Verpackungsreste und andere Müllobjekte aus Plastik aufsammeln und an das Museum übergeben. Die Aktion traf auf viel Anklang. Beeindruckende Mengen an Objekten samt detaillierten Informationen zur Fundsituation kamen zusammen. Ein Teil dieser Objekte fand im Frühjahr 2019 Platz in einer Themenvitrine, die die Problematik Plastikmüll im Meer aufzeigt und aktuelle Forschungsprojekte sowie Tipps für einen bewussteren Umgang mit Kunststoff präsentiert.

Um weiter für das Thema zu sensibilisieren und einen Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft anzuregen, soll am kommenden Tag des Meeres am 8. Juni 2020 eine Intervention in der Dauerausstellung stattfinden. Das Strandgut kann bis Jahresende zu den Öffnungszeiten an der Museumskasse abgegeben werden. Als partizipatives Museum freut sich das Landesmuseum Natur und Mensch auf die Zusammenarbeit.