Fertigstellung der Instandsetzungsarbeiten an der Moorbrücke

Im Zuge der Autobahn 27 werden bei der Moorbrücke die umfangreichen Verkehrssicherungsmaßnahmen zwischen den Anschlussstellen Bremerhaven-Zentrum und Bremerhaven-Überseehäfen bis einschließlich 7. Dezember vollständig zurückgebaut sein. Danach stehen dann wieder pro Fahrtrichtung zwei Fahrspuren zur Verfügung. Dies teilt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Verden mit.

Nach Mitteilung der Behörde wird, entgegen einer früheren Mitteilung, der in Richtungsfahrbahn Cuxhaven abgesackte Fahrbahnabschnitt (rund 50 m) im Bereich des Standstreifens witterungsbedingt nicht mehr instandgesetzt. Diese Instandsetzungsarbeiten sind jetzt für das Frühjahr 2019 vorgesehen.

Die Richtungsfahrbahn Bremen wurde in der vergangenen Woche bereits für den Verkehr wieder freigegeben. Die unruhige Oberfläche in der Hauptfahrspur ist hierbei dem Einbauverfahren durch die notwendige Verwendung eines plastischen (weichen) Betons geschuldet. Es ist vorgesehen, diese Unebenheiten nach Instandsetzung der Überholfahrspur durch eine Ebenheitsprofilierung für das gesamte Teilbauwerk in Fahrtrichtung Bremen weitestgehend auszugleichen. Mehrere Schleifvorgänge einzelner Bauabschnitte bergen bei einer vorhandenen Querneigung von nur 1,5 Prozent die Gefahr einer unzureichenden Querentwässerung und somit auch ein erhöhtes Risiko von Aquaplaning und Glättebildung im Winter. Um diese Nachteile zu vermeiden , ist es erforderlich, sämtliche Übergangsbereiche bei der Nachbearbeitung erfassen zu können. Dies ist nur bei der Bearbeitung des gesamten Querschnittes möglich.

Um bei den vorgenannten Abschnitten die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, ist auf der Moorbrücke in beiden Fahrtrichtungen eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 80 km/h erforderlich.

Die Evaluierung der in diesem Jahr durchgeführten Instandsetzungsarbeiten ist noch nicht abgeschlossen. Die weitere Vorgehensweise im Hinblick auf die Instandsetzung der Moorbrücke wird in den nächsten Wochen in Abstimmung mit dem Bundesverkehrsministerium festgelegt. Nach Abschluss dieser Abstimmung wird über das Ergebnis in einer gesonderten Pressemitteilungen informiert.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Verden dankt allen Anwohnern und Verkehrsteilnehmern für das entgegengebrachte Verständnis.

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