Sendesaal Bremen im Januar 2019

Freitag, 04. Januar 2019, 20:00 Uhr: Clarinet News – In 80 Minuten um die Welt. Klarinettentheater in zwei Akten von und mit dem Ensemble Clarinet News. In 80 Minuten um die Welt entführt das Ensemble das Publikum auf eine musikalische Reise rund um den Erdball. So wird u.a. in Wien mit Mozart gerockt, der Orient-Express bestiegen, eine Expedition in die Klang- und Tierwelt des australischen Urwaldes unternommen, am Südpol mit Pinguinen getanzt und ein Skandal im Harem aufgedeckt! Wird es das Ensemble schaffen nach 80 Minuten wieder rechtzeitig in Bremen anzukommen? Lassen Sie sich überraschen! „Die Programme der Clarinet News sind dramaturgische Kunstwerke“ (Weserkurier). Eine Veranstaltung der Norddeutschen Klarinettentage.

 

Dienstag, 08. Januar 2019, 20:00 Uhr: Neujahrskonzert Frielinghaus Ensemble. Nach dem erfolgreichen Elbphilharmonie Debüt 2018 ist das Frielinghaus-Ensemble auch 2019 wieder zu Gast im gefragten Konzertsaal an der Elbe und wenige Tage später im Sendesaal mit Werken von Rossini, Ravel und Bartók. „Sonate a quattro“, Rossinis geniales Jugendwerk steht im Mittelpunkt des Konzerts für die ungewöhnliche Besetzung mit zwei Violinen, Violoncello und Kontrabass: Kammermusik mit opernhaftem Flair, inspiriert von den Divertimenti von Haydn und Mozart. Im Kontrast zu Rossinis Quartetten erklingen als Intermezzi Tänze von Bartók und das Duo „Sonate en quatre parties“ für Violine und Violoncello von Ravel. Eine Veranstaltung des Frielinghaus-Ensembles.

 

Samstag, 12. Januar 2019, 20:00 Uhr: Auf schwarzen und weißen Tasten I: Antonio Pompa-Baldi. Auch im Januar 2019 präsentieren Bremen Zwei und der Sendesaal Bremen wieder die erfolgreiche Reihe „Auf schwarzen und weißen Tasten“. Den Auftakt macht der in Cleveland lebende Italiener Antonio Pompa-Baldi mit Werken von Grieg, Liszt und Hummel. Der 1974 in Foggia geborene Künstler gehört zu den international erfolgreichsten Musikern seines Heimatlandes und gewann zahlreiche Klavierwettbewerbe in aller Welt. Seitdem Pompa-Baldi 2001 Preisträger beim bedeutenden Van Cliburn-Wettbewerb in Texas wurde, spielt er weltweit in den großen Konzerthallen und bei den wichtigen Klavierfestivals. So war der Pianist bereits zu Gast in der New Yorker Carnegie Hall, im Salle Pleyel in Paris oder der Bostoner Symphony Hall.

 

Mittwoch, 16. Januar 2019, 20:00 Uhr: Auf schwarzen und weißen Tasten II: Schaghajegh Nosrati. Das zweite Konzert der Reihe „Auf schwarzen und weißen Tasten“ spielt die 1989 in Bochum geborene Pianistin Schaghajegh Nosrati. Sie hat einen herausragenden Ruf als Bach-Interpretin. Nosrati gewann 2014 den internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig und wird von Sir András Schiff gefördert, der die „erstaunliche Klarheit, Reinheit und Reife“ ihres Spiels lobt. Im Jahr 2018 wurde Schaghajegh Nosrati als Solistin auf eine Tournee mit Sir András Schiff und dessen Kammerorchester „Cappella Andrea Barca“ eingeladen. In diesem Konzert gibt es neben Werken von Bach und Schubert die Uraufführung eines Werkes des 1955 in Düsseldorf geborenen Komponisten Thomas Blomenkamp. In Kooperation mit bremen zwei.

 

Freitag, 18. Januar 2019, 20:00 Uhr: Uli Beckerhoff Quartett. Der Trompeter Uli Beckerhoff kommt mit seinem neuen  Quartett, seinem neuen Album „Diversity“ und dem Gitarristen Julian Fischer als Gast in den Sendesaal. Beckerhoff spielte auf nahezu allen großen Festivals in Europa. Er wurde mehrfach mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Unter eigenem Namen, als Co-Leader und Solist nahm er mehr als 40 LP`s bzw. CD`s auf und trat mit zahlreichen europäischen und amerikanischen Künstlern auf. Beckerhoff war musikalischer Berater in Weimar, 1999 Kulturhauptstadt Europas und ist künstlerischer Leiter der jazzahead!, der größten Jazzmesse Europas.

 

Samstag, 19. Januar 2019, 20:00 Uhr: Auf schwarzen und weißen Tasten III: Kotaro Fukuma. Das Finale des kleinen Klavierfestivals bestreitet der 1982 in Tokio geborene Kotaro Fukuma. Fukuma ist ein Virtuose höchsten Grades, der vom bekannten englischen Kritiker Jeremy Nicholas mit Koryphäen wie Jorge Bolet oder Marc-André Hamelin verglichen wurde. Nach seinem Studium in Paris und Berlin und dem Gewinn bedeutender Wettbewerbe ist Kotaro Fukuma als Konzertpianist weltweit unterwegs. Er bewegt sich als „composer-pianist“ in der Tradition der großen Virtuosen des goldenen Klavierzeitalters und spielt in seinen Konzerten immer wieder auch eigene Arrangements. In Bremen wird er als krönenden Abschluss des Festivals seine eigene und höchst spektakuläre Bearbeitung von Smetanas berühmter „Moldau“ vorstellen. In Kooperation mit bremen zwei.

 

Samstag, 26. Januar 2019, 20:00 Uhr: Boston Early Music Festival Vocal & Chamber Ensemble. Das Boston Early Music Festival Vocal & Chamber Ensemble unter der Leitung von Paul O´Dette & Stephen Stubbs widmet sich in seinem diesjährigen Programm mit Werken von Marc-Antoine Charpentier und Michel-Richard de Lalande einem historischen musikalischen Ort: VersaillesPortrait eines königlichen Anwesens. Eine Soirée in den Königs-Gemächern von Louis XIV. „La Musique“ stimmt zu Beginn eines Konzertes ihre Elogen auf den König an, sie wird jedoch von der Plaudertasche „La Conversation“ mehrfach unterbrochen. „Comus“ als Gott des Genusses und „La Jeu“ müssen eingreifen, damit die Party zum Ruhme des Königs nicht platzt. Während Louis XIV. abends im Park von Versailles einschlummert, erwachen die Brunnen-Skulpturen zum Leben.

 

Tickets an der Abendkasse. Vorverkauf über www.sendesaal-bremen.de, sowie über Nordwest Ticket und eventim (außer 04. und 08.01.)

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