HOLIDAY ON ICE hat Olympiasieger und elfjährige Bremerin zu Gast

Eine kunstvoll verhüllte Eisfläche, Musiker inmitten des Publikums, dann der Auftakt von Künstlern auf dem Eis und in der Luft hoch darüber: Start der neuen Produktion von HOLIDAY ON ICE. Die Geschichte: Eine extravagant kostümierte Eisläufertruppe lässt mit ihrem Produzenten Erinnerungen Revue passieren an die vergangenen 75 Jahre der Eisshow und wirft einen Blick in Zukunft – natürlich inklusive Liebesgeschichte. „Showtime“ heißt diese Produktion, die in der ÖVB-Arena von Mittwoch bis Sonntag, 20. bis 24. Februar 2019, zu sehen ist. Sie feiert das stolze Jubiläum, und zwar mit großen Stars auf und hinter der spiegelglatten Bühne.

So werden zur Premiere am Mittwoch die amtierenden Olympiasieger im Paarlauf erwartet. Aljona Savchenko und Bruno Massot zeigen ihre Kür, mit der sie sich im Februar den Olympiasieg sicherten, und eine exklusiv für die Show entwickelte Choreografie zu „Never Tear Us Apart“ von der australischen Band INXS. Außerdem sind sie im bunten Finale mit dem gesamten Cast zu sehen.

Zudem erleben die Zuschauer auch den ersten Auftritt einer Nachwuchsläuferin, die die Produktionsfirma ausgewählt hat. Anlässlich des 75. Geburtstags der Eisshow durften sich Mädchen und Jungen aus Bremen bewerben, um ihre ganz persönliche Kür in der Premiere vor großem Publikum zu zeigen – Lucienne Bitomsky überzeugte die Juroren. Seit ihrem vierten Lebensjahr trainiert die Elfjährige Eiskunstlauf. Eine Profi-Karriere strebe sie aktuell aber nicht an, sagt sie: „Ich möchte Schriftstellerin werden, aber auch weiterhin Eislaufen.“

Auch für die Atmosphäre der Show sorgen Könner. So haben die Veranstalter für die Inszenierung Michael Sharp gewonnen, der schon Jennifer Lopez oder die Spice Girls einkleidete – insgesamt sollen 300 Kostüme für Glanz und Glamour sorgen. Das Bühnenbild kreiert Misty Buckley, die unter anderem Welttourneen von Coldplay oder Elton John gestaltete. Als Choreograf ist Robin Cousins tätig. Er gewann ebenfalls olympisches Gold im Eiskunstlauf und lief selbst bei HOLIDAY ON ICE. Kreativdirektor schließlich ist Kim Gavin, in der Szene bekannt für Bühnenshows etwa von Take That, Pink oder Robbie Williams.

„Es ist eine faszinierende Herausforderung, die emotionsgeladene Erfolgsgeschichte eines Dreivierteljahrhunderts in einer temporeich-modernen Story zu erzählen“, sagt Gavin. So kommt in der Show aktuellste Technik zum Einsatz: Zum Beispiel projiziert die größte LED-Wand einer Live-Tour Szenen für das Bühnenbild. Auch werden manche Einblicke in die Geschichte von HOLIDAY ON ICE mit Hologrammen zum Leben erweckt. Und: Mittelpunkt der Show ist ein bespielbarer Globus mit einem Durchmesser von fünf Metern.

Möglichkeiten, die man sich 1943 nicht hätte träumen lassen. Am 25. Dezember erlebte die Eisshow damals in einem Hotel der amerikanischen Kleinstadt Toledo ihre Premiere – benannt war sie nach der Weihnachtszeit, die Amerikaner als „Holiday Season“ bezeichnen. Seither standen immer wieder große Stars auf den Schlittschuhkufen, so Sonja Henie, Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler oder Katarina Witt. Die Show heimste laut eigenen Angaben im Laufe der Jahrzehnte fünf Guinness-Buch-Rekorde ein und expandierte rund um die Welt – bislang war sie in 630 Städten und in mehr als 80 Ländern auf allen Kontinenten zu sehen. Diese Gastspiele sahen Prominente wie Elvis Presley oder Lady Diana und insgesamt mehr als 330 Millionen Menschen.

„Showtime“ in der ÖVB-Arena ist von Mittwoch bis Freitag, 20. bis 22. Februar, um 19 Uhr zu sehen, am Samstag, 23. Februar, um 15 und 19 Uhr, am Sonntag, 24. Februar, um 13 und 16.30 Uhr. Tickets gibt es ab 24,90 Euro im Vorverkauf.

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