Nur noch ein Mal zu sehen: Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“

Nur noch ein Mal zu sehen: Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“

Zwischen lähmender Ereignislosigkeit und durch das Umfeld streng reglementiertem Verhalten gefangen: Katerina Ismailowa wird drei Mal für ihre Freiheit morden: Sie tötet Ehemann und Schwiegervater, heiratet ihren Geliebten Sergej, kommt ins Gefangenenlager und stürzt sich dort mit einer Rivalin, die ihre Liebe zu Sergej bedroht, in den Fluss. Dmitri Schostakowitsch, der große Sympathie für seine Hauptfigur empfand, ging es in seiner Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ nicht um Fragen der Schuld, sondern um die sozialen Verhältnisse, die sie zur Mörderin machten. Umso direkter und expressiver entfaltet sich die suggestive Kraft seiner Komposition. Nur noch ein Mal ist „Lady Macbeth von Mzensk“ nun im Theater am Goetheplatz zu sehen: am Samstag, dem 8. Dezember, um 19:30 Uhr.

Zum letzten Mal: Samstag, 8. Dezember, 19:30 Uhr im Theater am Goetheplatz

 

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