EWE Baskets müssen Heute Routiniers aus Jena ausschalten

Heute  wartet auf die EWE Baskets Oldenburg das erste Entscheidungsspiel der Saison. Im Achtelfinale des veränderten BBL Pokals gegen Science City Jena hält nur der Sieger seine Chancen auf den Titel mit dem Einzug ins Viertelfinale aufrecht.

Früh wie lange nicht mehr erwartet die Oldenburger eine Partie, in der es do-or-die heißt. Möglich macht dies der neue Modus des BBL Pokals, der in dieser Saison auf 16 Mannschaften aufgestockt wurde und so für eine zusätzliche Runde auf dem Weg ins Finale sorgt. 40 Minuten mit höchster Konzentration benötigt es am Sonntag, um eines der Saisonziele weiterhin im Blick zu behalten.

Der herausragende Saisonstart in Braunschweig ist dabei Fluch und Segen zugleich. Die Oldenburger deuteten am ersten Spieltag ihr großes Potenzial an, zeigten die von Head Coach Mladen Drijencic geforderte Energie, spielten mit enormem Tempo und zeigten sich in der Defensive deutlich verbessert. Dazu boten die drei Neuzugänge Will Cummings, Nathan Boothe und Vojdan Stojanovski alle eine mehr als gelungene Premiere.

Ein Start, der allerdings nicht zu nachlassender Intensität und Konzentration führen darf, dürften die Gäste aus Jena doch mit gehöriger Wut im Bauch nach Oldenburg kommen, nachdem der Saisonstart in Berlin völlig misslang. 55:112 lautete der Endstand, eine der höchsten Niederlagen der BBL-Geschichte, von der sich allerdings niemand blenden lassen sollte. Nachdem zur Halbzeit bereits alle Chancen auf die Überraschung dahin waren, verteilte Head Coach Björn Harmsen in der zweiten Hälfte die Spielzeit und schonte seine Akteure für die nächsten Aufgaben. Noch einmal werden sich die Gäste allerdings nicht von dieser Seite präsentieren wollen.

Der Blick auf den Kader zeigt jedenfalls über welch hohe Qualität und Erfahrung das Team verfügt. Fast 20.000 Punkte (19.774) in 1.648 Spielen bringt alleine das Quartett aus Julius Jenkins, Immanuel McElroy, Derrick Allen und Dru Joyce auf das Parkett, steht in den Bestenlisten der BBL in vielen Bereichen auf den vorderen Plätzen. Während Jenkins, Allen und McElroy bereit im letzten Jahr gemeinsam aufliefen, kam Joyce erst vor wenigen Wochen nach Jena und unterschrieb zunächst einen Vertrag über zwei Monate. Mit sieben Punkten und sieben Assists verlief die erste Partie trotz der Niederlage ordentlich. Bei der Rückkehr in die Große EWE Arena ist Julius Jenkins und Dru Joyce neben besonderer Motivation auch ein herzlicher Empfang gewiss.

Stimme zum Spiel:

Mladen Drijencic (Head Coach): „Die Situation vor dem Spiel gegen Jena ist nicht ungefährlich. Wir müssen trotz des Sieges zum Start Energie und Konzentration auf höchstem Niveau bieten, denn natürlich wird Jena sich nach der hohen Niederlage zum Start beweisen wollen. Wir haben gleich zu Saisonbeginn ein Spiel, in dem es um alles geht und wollen unbedingt ins Viertelfinale!“

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