Kunstpreis der Böttcherstraße & Vorträge in Computerkunst

Sonntag, 23. September 2018, 11 bis 12 Uhr

Preisverleihung Kunstpreis der Böttcherstraße an Arne Schmitt

Arne Schmitt ist Preisträger des Kunstpreises der Böttcherstraße in Bremen 2018. Am Sonntag, den 23. September findet in der Kunsthalle Bremen um 11 Uhr die öffentliche Preisverleihung statt. Die Laudatio hält Eva Schmidt vom Museum für Gegenwartskunst Siegen. Die Arbeit „Der heiße Frieden“ von Arne Schmitt sowie die Werke der weiteren neun nominierten Künstlerinnen und Künstler sind noch bis zum 30. September 2018 in der Kunsthalle zu sehen.
Der Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen wird alle zwei Jahre verliehen. Er zählt zu den anerkanntesten und mit 30.000 Euro Preisgeld am höchsten dotierten Auszeichnungen, die im Bereich der zeitgenössischen Kunst in Deutschland vergeben werden.

 

Dienstag, 25. September 2018, 18 bis 20 Uhr

Vortrag: Computerkunst erscheint in einer Zeit des Aufbruchs

Prof. Dr.Dr.h.c. Herbert W. Franke, München; Künstler, Wissenschaftler, Publizist, Science Fiction Autor, Höhlenforscher

Vortragsreihe AUFBRECHEN im Rahmen der Ausstellung „Programmierte Kunst. Frühe Computergraphik

Eine Vortragsreihe anlässlich der Ausstellung „Programmierte Kunst. Frühe Computergraphik“ (noch bis 11. November 2018) in der Kunsthalle Bremen vereint deutsche Experten der Computerkunst. Die fünf Vorträge finden in der Kunsthalle Bremen statt, jeweils dienstags von 18 bis 20 Uhr.

Den Anfang macht am 25. September 2018 der Künstler, Wissenschaftler, Publizist, Science Fiction Autor, Höhlenforscher Herbert W. Franke zum Thema „Computerkunst erscheint in einer Zeit des Aufbruchs“.

Herbert W. Franke, geb. 1927 in Wien, studierte Physik, Mathematik, Chemie, Psychologie und Philosophie in Wien; Abschluss als Dr. phil. in theoretischer Physik. 2007 wurde er vom österreichischen Ministerium für Unterricht, Kunst und Kultur mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse ausgezeichnet. Im selben Jahr ernannte ihn der Computer Arts Society CAS in London zum Ehrenmitglied für seine Verdienste in der Computerkunst.

Ab 1955 Bilderzeugung mit Rechensystemen. Berufenes Mitglied der DGPh und des Künstlerhauses Wien, Ehrenmitglied der ISEA. Computerkunst-Preis der Vereinigung Deutsche Softwarehersteller 1987. Von 1973 bis 1998 Lehrbeauftragter für Computergrafik und Kunst an der Universität und an der Akademie für Bildende Künste in München. Arbeiten zur kybernetischen Ästhetik. Langjähriger beratender Redakteur der Zeitschrift „Leonardo“. Mitbegründer der „ars electronica“ 1979 in Linz/Donau.

Seit 1957 freier Schriftsteller. Sach- und Fachbücher, Romane, Erzählungen, Hörspiele. Berufenes Mitglied des Deutschen PEN und der Grazer Autorenversammlung. Spezialgebiet: Utopie und Zukunftsforschung sowie Beziehungen zwischen Kunst, Naturwissenschaft und Technik. Karl-Theodor-Vogel-Preis 1992 für Technikjournalismus, mehrfach Preise für den jahresbesten deutschsprachigen Zukunftsroman und Auszeichnung mit dem „European Grand Master of Science Fiction“ durch die European Science Fiction Society.

Theoretische und praktische Betätigung in der Höhlenkunde. Teilnahme an Expeditionen in unbekannte Strecken. Theoretische Arbeiten zur Datierung von Tropfstein, zur Morphologie des Höhlensinters und über Klimaforschung. Dr. Benno-Wolf-Preis 2002 für Verdienste in der Höhlenforschung.

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